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“D64″ oder “Hat jemand die Definition für perfide parat?”

D64 wäre auf der Skala für homöopathische Verdünnungspotenzen eine ziemlich verwässerte Angelegenheit, in der sich sicherlich kein Atom der Ausgangssubstanz mehr auffinden ließe. Umso beindruckender, dass der Verein D64 trotz größter Verdünnungsversuche einen unangenehmen Nachgeschmack entwickelt.

Ein Verein nennt sich “Zentrum für digitalen Fortschritt”. Die Mitglieder arbeiten zu einem großen Teil für das Internet. Manche Mitglieder arbeiten für die Marktführer aktueller Webservices. Der Verein gibt das Ziel aus, “Taktgeber für die Politik” sein zu wollen.

Ein verwunderliches Ansinnen, da Google und Facebook längst den Takt angeben, indem sie die Gestalt der digitalen Welt maßgeblich beeinflussen und Fakten schaffen. (Das ist nicht verwerflich, auch nicht, wenn sie damit einen Haufen Geld verdienen.)

Es mangelt also nicht an Fakten, wohl aber an ihrer richtigen Deutung. Damit die Politik sich da nicht vertut, bietet D64 daher unter dem Banner von Fortschritt und Demokratie einen schön neutral aussehenden Deutungsbaukasten an. Alles andere ist überholtes “Gedankengut von gestern“.

Was soll man dazu sagen? Perfide, vielleicht aber auch nur eine Parallelaktion.

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Medienwissenschaftlichen Bier Berlin #mwbb

Vor einigen Monaten habe ich aus einer twitter-rant-Laune heraus ein informelles Treffen zum Thema Medienwissenschaft und Internet (oder wie man das Phänomen der Digitalisierung von so gut wie allem nennen mag) vorgeschlagen. Die Online-Resonanz war ganz ansehnlich und das erste Treffen fand mit einer Handvoll Gästen am 24. Juli 2011 statt. Es hat sich sehr gelohnt und ein zweites Treffen sollte zügig folgen.

Alles andere als zügig, aber mit rauen Mengen Gesprächs- und Streitpotential möchte ich hiermit zum 2. Medienwissenschaftlichen Bier Berlin #mwbb am Sonntag, den 11.12.11 ab 18 Uhr im Nancy & Heiner aka Nathanja & Heinrich Weichselstraße 44 12045 Berlin einladen.

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Eimer Richtlinien – Amazon S3 Bucket Policies

Himmelherrgott war das ein Akt: Raue Mengen Dokumentation, die man als Nicht-Coder kaum versteht und die einem dann auch nicht erklärt, wie man ein sehr simples Vorhaben umsetzt. Amazon S3 macht es mir nicht grade einfach…

Sollte also jemand mal eine Amazon S3 Bucket Policy brauchen, die per default alle Files nur dem Besitzer des Buckets rausgibt (egal wie die einzelnen File-Permissions gesetzt sind), hier eine passende Policy:

{
“Id”: “<eine_id>”,
“Statement”: [
{
"Sid": "<eine_id>",
"Action": "s3:*",
"Effect": "Deny",
"Resource": "arn:aws:s3:::<bucket>/*",
"NotPrincipal": {
"AWS": [
"<aws_user>"
]
}
}
]
}

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Arcade Fire im Tempodrom

Wollte die ganze Zeit meinen Eindruck des Arcade Fire Konzertes letzten Dienstag zu Blog bringen und hatte es schon fast aufgegeben. Nun hat mich endlich der Ärger über eine Rezension dazu gebracht, doch noch was dazu zu sagen.

Den Artikel des Anstosses habe ich grade in der Zeit gesehen. Ich stimme mit der Autorin Nadine Lange überein, dass es ein bedeutendes Konzert war. Ich war da und habe geweint. Grade die erste Hälfte war fantastisch und hat mein Vertrauen in Live-Bands erneuert. Dass der Indierock (was für ein Schimpfwort) in der Krise ist, sehe ich auch, bin aber eher froh drüber. AF bilden da keine Ausnahme. Im Gegenteil: Sie werden auf ihrem neuen Album grade da gut, wo sich eben keinen Indierock (wirklich ein schlimmes Wort) mehr machen. Das von der Rezensentin diskreditierte “Month of May” zeigt das aufs Beste. Es ist ein absolutes Highlight, und weist einen Weg heraus aus der schunkel- und klatschverliebten Indie-Studentenhölle. Die Kids von AF sind eins weiter auf “The Suburbs”.

Die wundervoll freigelegte Anatomie des Leidens, das die Rezensentin als lähmend besungene Eintönigkeit versteht, gibt AF eine neue Tiefe. Wie Jan Wigger vor eine Weile schrieb, ist “der Pomp, die Unmittelbarkeit, der Taumel, die orchestrale Wucht und der religiöse Wahn […] größtenteils dahin”. Und das ist nicht nur gut so, sondern macht Arcade Fire 2010 erst möglich, ja zu einer wirklich großen Band. “2009 / 2010 / wanna make a record how I felt then.” spricht für sich.

Das Abfeiern der Hits in der zweiten Hälfte des Konzertes war irgendwie ok, aber auch kalt (in dem Sinne wie man sich in einem überhitzten Club verlassen fühlen kann) und wenig ergreifend. Das Gefühl ähnelte dem, das ich habe, wenn ich manche Platten, die ich vor 10 Jahren dauernd zum Tanzen aufgelegt habe, jetzt höre. Ich weiß, dass das gute und ehemals sehr ergreifende Musik ist, aber es ist vorbei. “Wake Up” hätte man sich also von mir aus getrost schenken können. We are ready to go.

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Joanna Newsom

Gestern gab Joanna Newsom ein Konzert im Admiralspalast in Berlin. Es war unheimlich voll und die feste Bestuhlung war nicht gerade ideal.

Im Vorfeld habe ich mich gefragt, warum mich die letzte Platte have one on me bisher nicht so richtig gepackt hat. Jetzt weiß ich es: Nichts gegen ihre Jungs, mit denen sie das letzte Album gemacht hat – aber es war doch ein auffälliger Kontrast zwischen den vielen neuen Arrangements und dem einem Stück des Vorgängeralbums Ys, welches von Van Dyke Parks arrangiert wurde. Das in Selbstreferenzen und shoegazigen Schleifen verharrende Moment der durchaus virtuosen Musik von Ryan Francesconi, der die Arrangements zu have one… geschrieben hat, passt zwar zu Joanna, tut ihr aber nicht unbedingt gut.

Live rückte dies zu meiner großen Freude in den Hintergrund und stellte in gewisser Weise eine neue Joanna vor. Ihr Gesang ist runder, perlender geworden. Die beiden Songs vom ersten Album waren kein alter Wein in neuen Schläuchen, sondern zeigten ihre Schönheit in neuem Licht. Dagegen kann auch ein etwas zu lautes Schlagzeug nicht das Geringste ausrichten.

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Kapitulation – Prokrastination

Prokastination als (positive) Form der Kapitulation? Originaltext von Tocotronic, Idee von Alex und Daniel, Copy/Paste von Martin:

Und wenn Du kurz davor bist,
kurz vor dem Fall,
und wenn Du denkst,
“Fuck it all!”
Und wenn Du nicht weißt,
wie soll es weitergehen:

Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
ohohoh

Und wenn Du denkst,
“Alles ist zum Speien!”
Und so wie Du jetzt bist
willst Du überhaupt nicht sein.
Wenn Du Dir sicher bist,
niemand kann Dich je verstehen:

Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
ohohoh

Und wenn Du traurig bist
und einsam und allein,
wenn die Welt im Schlaf versunken ist,
Du wirst es nie bereuen.
Wenn Du denkst, “Fuck it all,
wie soll es weitergehen?”:

Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
ohohoh

Die Vögel im Baum,
sie prokrastinieren.

Die Füchse im Bau,
sie prokrastinieren.

Die Wölfe im Gehege,
sie prokrastinieren.

Die Stars in der Manege,
sie prokrastinieren.

Alle, die die Liebe suchen,
sie müssen prokrastinieren.

Alle, die die Liebe finden,
sie müssen prokrastinieren.

Alle, die disziplinieren,
sie müssen prokrastinieren

Alle, die uns kontrollieren,
sie müssen prokrastinieren.

Alle, die uns deprimieren,
sie müssen prokrastinieren.

Lasst uns an alle appellieren!
Wir müssen prokrastinieren.

Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
Prokrastination ohohoh
ohohoh

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Jean Luc gelutzt #jl1

Angeregt durch einen Artikel in der FAZ über eine Zukunfts-Studie von IBM 1987 habe ich mit Hilfe dieses Generators, der auf Theo Lutz zurückgeht, und ein paar Begriffen einen Text erzeugt, den ich der Welt nicht vorenthalten möchte.

Mehr Infos zum Think Tank Jean Luc.

JEDES HAU IST GROSS. KEIN AUGE IST VISIONÄR.
EIN NETZ IST GROSS, SO GILT JEDES BILD IST VISIONÄR.
EIN FENSTER IST NEU. NICHT JEDER FREMDE IST FREI.
JEDE STADT IST GROß, SO GILT NICHT JEDER FENSTER IST GROSS.
NICHT JEDE STADT IST LAUT. JEDER TISCH IST FALSCH.
NICHT JEDER GAST IST SCHNELL. EIN DENKEN IST LAUT.
JEDES BILD IST VISIONÄR. EIN TAG IST STARK.
EIN HAUS IST GROSS. EIN DENKEN IST FREI.
KEIN BILD IST NEU. JEDER FREMDE IST GROSS.
EIN DENKEN IST STARK. JEDES AUGE IST SCHNELL.
EIN BLICK IST GUT UND NICHT JEDER THINK TANK IST STARK.
KEIN TAG IST GROSS UND KEIN AUGE IST VISIONÄR.
JEDER FENSTER IST OFFEN. KEIN FENSTER IST FALSCH.
KEIN FREMDER IST TIEF ODER EINE BÜHNE IST WACH.
NICHT JEDER FREMDE IST FREI. KEINE STADT IST TIEF.
EIN GAST IST GROSS. JEDES NETZ IST NAH.
JEDES BILD IST WACH. JEDER FREMDE IST GROSS.
JEDES NETZ IST GROß, SO GILT EIN BLICK IST NAH.
NICHT JEDER FREMDE IST LAUT UND KEIN FREMDER IST GROß.
NICHT JEDER FREMDE IST SCHNELL. JEDE STADT IST LAUT.
JEDER FREMDE IST STARK. JEDER TISCH IST SCHNELL.
NICHT JEDES NETZ IST GUT. EIN BILD IST HELL.
NICHT JEDES NETZ IST VISIONÄR, SO GILT JEDES HAU IST VISIONÄR.
NICHT JEDES HAUS IST HELL. EIN TAG IST GUT.
NICHT JEDES HAUS IST VISIONÄR. JEDER GAST IST GROSS.
KEIN BILD IST GROSS. EIN FREMDER IST GROSS.
EIN HAU IST GROSS UND NICHT JEDES BILD IST NEU.
JEDES BILD IST GROß. KEIN FENSTER IST WACH.
KEIN GAST IST GROß ODER EIN BLICK IST WACH.
JEDES BILD IST WACH. NICHT JEDER TAG IST HELL.
KEIN HAU IST WACH, SO GILT KEINE STADT IST VISIONÄR.
JEDES HAU IST STARK UND JEDES AUGE IST GROSS.
NICHT JEDES HAU IST HELL. EIN HAUS IST GROSS.
NICHT JEDES AUGE IST NEU. EIN AUGE IST LAUT.
EIN TAG IST GROSS. KEIN DENKEN IST SCHNELL.

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Hemden bügeln mit Ursula von der Leyen

Hatte neulich einen eigenartigen Traum, den ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte.

Ursula von der Leyen hat mir, ungefragt, eines meiner Hemden gebügelt und danach zu allem Überfluss selbst angezogen. Ich musste mich darum bemühen, dass sie es wieder rausrückt. Was mich dabei am meisten genervt hat, war, dass sie diese unverlangte Dienstleistung dann auch noch als nette Geste dargstellt hat, so dass ich als undankbar darstand. Am Ende hatte ich aber mein Hemd zurück.

File under: Politisierung des Alltags.

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Hannes Wader auf der Seite der Kritiker der Netzsperren

Seit mich eine weitere persönliche Politisierungswelle erwischt hat, habe ich mir vorgenommen einen Protestsongsampler (im weiteren Sinne) zum Thema Netzsperren zu machen. Dazu habe ich Hannes Wader über sein Label angeschrieben, um ihm vorzuschlagen, den im vorigen Post beschriebenen Song “Trotz alledem” neu aufzunehmen. Darauf habe ich die wahrscheinlich freundlichste Absage, die ich je bekommen habe, erhalten. Darin stand zu meiner Freude, dass ich den Song verwenden darf, Hannes Wader mich grüßt sowie folgendes:

Ungeachtet dessen, dass er Ihr Anliegen inhaltlich voll und ganz unterstützen kann, bittet er um Verständnis, dass er Ihnen den geäußerten Kooperationswunsch nicht erfüllen kann.

Wäre es nicht etwas fragwürdig von einem undefinierten “wir” zu sprechen, würde ich jetzt sagen: Schön, dass Hannes Wader an unserer Seite steht.

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Wir hofften in den 60ern

Der folgende Artikel ist in gewisser Weise hermetisch, da er einen umfassende Auseinandersetzung mit der intensiven Debatte um das sog. Gesetz zur “Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen” voraussetzt. Eine Lektüre von netzpolitik.org kann hilfreich sein.

Da sitzt man nun. In einem Staat, in dem das digitale Kommunikationsnetz komplett protokolliert wird und zensiert werden kann. Betroffenheit, Bestürzung, Resignation, Wut – Die ganze Palette der Emotionen steht zur Auswahl bereit. Was tun? Das Gefühl, nicht als Bürger ernst genommen zu werden, hat sich heute vom Gefühl zur Gewissheit gemausert.
Hannes Wader ist ein Sänger. Er hat 1977 ein Volkslied neu interpretiert. Es heißt “Trotz alledem“. Wenn man Bonn durch Berlin ersetzt und den kleinen Passus mit dem Berufsverbot streicht/ersetzt, ist die Situation exakt die heutige. Die Ideen, was zu tun ist, sind langsamer als dieser Blogpost.

Trotz Mißtraun, Angst und alledem,
es kommt dazu trotz alledem,
daß sich die Furcht in Widerstand
verwandeln wird trotz alledem

Hannes Wader

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tweet

Ein Test, ein Test.

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Das Verschwinden der ersten Generation von Laptoptaschen

Bis vor wenigen Jahren kaufte man zu einen Laptop eine ganz bestimmte Sorte von Tasche. Eine Laptoptasche: Ganz fest gepolstert, mit Fächern für CDs, Maus, Kabel und nicht weiter definiertes Zubehör. Diese meist wenig hübschen Etuis waren oft schwarz, relativ teuer und hatten neben einem festen Tragegriff ähnlich einer Aktentasche zusätzlich einen Tragegurt. Man hatte sie zusätzlich zu eventuellen anderen Taschen. Heute ist diese Art des Laptoptransports zum Glück aus der Mode gekommen. Man sieht ihn noch bei Wehrdienstleistenden mit großen Gaming-Laptops und etwas unhippen Geschäftsleuten. Ich hatte auch mal eine.

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Filmische Fortbewegung

Der Blick aus einem in gemessenem Tempo fahrenden Zug, vornehmlich natürlich durch eine interessante Umgebung, hat etwas sehr filmisches. Zusätzlich kann man trotz diesem filmischen Blick noch auswählen, wohin man sieht.

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Der Jargon der Uneigentlichkeit

“beta, social, sustainable, 2.0, co-, mashup, collaboration, enable, meetup, FB, -camp, tw-, green, open, smart, creative, cloud, eco, lohas …”

Ich kanns nicht mehr hören.

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“Millionen Menschen versenden über den Dienst Telefon Audiofetzen von bestürzender Belanglosigkeit – das nervt”

Kann sich jemand ernsthaft im Jahr 2009 eine solche Überschrift vorstellen? Nein? Die ZEIT schon. Das Telefon war zunächst auch eine Technologie, die man für nicht sonderlich nützlich hielt. Sie galt als Belustigung auf Jahrmärkten. Die Kommunikation über Twitter und Identica ist auch nur eine Technologie – nur dass man ihr dauernd vorwirft, wie sie genutzt wird. SMS werden auch nicht so absurd beschimpft, bloß weil meistens Belanglosigkeiten darin stehen. Das einzige Argument gegen Belanglosigkeiten ist unnötiger Ressourcenverbrauch. Aber was ist schon nötig? Der Mensch ist eben ein kulturelles Wesen, welches (Achtung Widerspruch) Unnötiges braucht.

An die Zeit: Ein Blick in die Mediengeschichte kann nie schaden. Zum Beispiel bei Stefan Heidenreich.

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Sim-Karten von Firmen, die es nicht mehr gibt, die aber cool waren.

Modernes Erinnern braucht manchmal auch Artefakte.

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twitter kills radio.

Video kills the radio star, internet kills the video star, blogs kill journalism, twitter kills blogs. Echt? Was sagt mir das? Ich glaube, ich probiere es jetzt mal mit einem langem Atem.

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The Berg

Endlich mal eine sinnvolle Idee.

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Es geht also nicht nur mir so

Erdbeerschnitzel zitiert in seinem Blog Pheek vom Label Archipel und man kann dem eigentlich nichts hinzufügen:

Please PLEASE PLEASE, I beg you, STOP making that shuffling sine click/ rim / conga, arpeggiated or equivalent à la minus.

und weiter:

Please delete all arpeggios from your worksheets in Ableton or other producing software.

Überhaupt wäre das mal eine ganz schön große Sache, wenn einfach keine einzige Software und Hardware Presets mitbringen würde. Ich glaube, Techno wäre spannender.

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Kings of Leise

Im Johann Rose gibt es Montags tollen, leisen Jazz. Die Reihe hört auf den Namen Blue Monday.

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