Skip to content

Category Archives: Musik

Empfehlungen, Konzertberichte etc.

Arcade Fire im Tempodrom

Wollte die ganze Zeit meinen Eindruck des Arcade Fire Konzertes letzten Dienstag zu Blog bringen und hatte es schon fast aufgegeben. Nun hat mich endlich der Ärger über eine Rezension dazu gebracht, doch noch was dazu zu sagen. Den Artikel des Anstosses habe ich grade in der Zeit gesehen. Ich stimme mit der Autorin Nadine [...]

Joanna Newsom

Gestern gab Joanna Newsom ein Konzert im Admiralspalast in Berlin. Es war unheimlich voll und die feste Bestuhlung war nicht gerade ideal. Im Vorfeld habe ich mich gefragt, warum mich die letzte Platte have one on me bisher nicht so richtig gepackt hat. Jetzt weiß ich es: Nichts gegen ihre Jungs, mit denen sie das [...]

Kapitulation – Prokrastination

Prokastination als (positive) Form der Kapitulation? Originaltext von Tocotronic, Idee von Alex und Daniel, Copy/Paste von Martin: Und wenn Du kurz davor bist, kurz vor dem Fall, und wenn Du denkst, “Fuck it all!” Und wenn Du nicht weißt, wie soll es weitergehen: Prokrastination ohohoh Prokrastination ohohoh Prokrastination ohohoh Prokrastination ohohoh ohohoh Und wenn Du [...]

Hannes Wader auf der Seite der Kritiker der Netzsperren

Seit mich eine weitere persönliche Politisierungswelle erwischt hat, habe ich mir vorgenommen einen Protestsongsampler (im weiteren Sinne) zum Thema Netzsperren zu machen. Dazu habe ich Hannes Wader über sein Label angeschrieben, um ihm vorzuschlagen, den im vorigen Post beschriebenen Song “Trotz alledem” neu aufzunehmen. Darauf habe ich die wahrscheinlich freundlichste Absage, die ich je bekommen [...]

Es geht also nicht nur mir so

Erdbeerschnitzel zitiert in seinem Blog Pheek vom Label Archipel und man kann dem eigentlich nichts hinzufügen: Please PLEASE PLEASE, I beg you, STOP making that shuffling sine click/ rim / conga, arpeggiated or equivalent à la minus. und weiter: Please delete all arpeggios from your worksheets in Ableton or other producing software. Überhaupt wäre das [...]

Kings of Leise

Im Johann Rose gibt es Montags tollen, leisen Jazz. Die Reihe hört auf den Namen Blue Monday.

Namensnennung

Habe beschlossen, meine Songs, die ich im Netz veröffentliche (also etwa bei virb), unter eine Creative Commons Attribution 3.0 Germany Lizenz zu stellen. Die Entscheidung, die Lizenz zu wählen, die die meisten Freiheiten gewährt, hat zwei Gründe. Zunächst muss man feststellen, dass man sich mit der sog. Non-Commercial aus vielen Nutzungsmöglichkeiten ausschließt. Die GEMA bietet [...]

High Fidelity

Auweia. Bin schockiert, wie unglaublich schlecht die mitgelieferten iPod-Kopfhörer sind. Ok, ich habe auch Hi-Fi-Ohren entwickelt, aber selbst meine unbestimmbar alten Sony-Ohrhörer klingen regelrecht differenziert und präzise gegen den Bassgewummer-Brei der Apple-Dreingabe. Mein Tip an Apple: Weglassen, den Mist.

Die neue Notwist ist wie die alte:

Erst unbedeutend und dann so groß, dass man sich wundert, wie man das unbedeutend finden konnte.

a good band’s early end

There was also a new band called Hase drei steht auf und verlaesst den Raum, but it already died. (a good band’s early end is a song of the hip young things.)

Mutige vor: CDR-Projekt

Die de:bug berichtet über die Veranstaltungsreihe CDR, die nach einer richtig guten Idee klingt. Eigene Tracks auf einer Website in einer Drop-Box werfen und dann im Club hören. Feedback garantiert.

Hase Drei steht auf und verlässt den Raum

.flickr-photo { border: solid 2px #000000; } .flickr-yourcomment { } .flickr-frame { text-align: left; padding: 3px; } .flickr-caption { font-size: 0.8em; margin-top: 0px; } Hase Drei steht auf und verlässt den Raum, originally uploaded by Kunstee.

Can im Deutschlandfunk

Auf Deutschlandfunk kam vor ein paar Wochen ein spannendes Feature über die Kölner Ur-Krautrocker CAN. Dies kann man jetzt auf der dradio-website in gekürzter Fassung herunterladen. Sehr empfehlenswert, das.

Dominique im Basso

Grade haben Dominique ihre neue Platte “more love now” im Basso (Kreuzberg) vorgestellt. Der Sound war Mist, man hat trotzdem gemerkt, warum das einfach eine große Band ist. Sehr empfehlenswert, das.

Bloß, weil jemand bei myspace online ist, ist das noch lange keine Party

Das beste, was der re:publica gestern abend passieren konnte, war das Konzert von “the toten crackhuren im kofferraum“. Jung, cool und hoffentlich nicht von Universal inszeniert. Aber so cool ist Universal einfach nicht. Die Bühne sah danach super aus:

I wanna move like a snake and dress like a tiger

Kalabrese ist ein Schweizer Spaßvogel und in etwa der Helge Schneider der Minimal House. Live tritt er zusammen mit seinem sogenannten Rumpelorchester auf und sagt auf todernsten Elektro-Veranstaltungen Sachen wie “das nächte Lied heißt” oder “hier gibts ja nicht nur Musik, sondern auch Medien, und, …, ja, ich weiß auch nicht”. Dieses komische Medien-Ding war [...]

e2-e4

E2-E4 ist eine Beschreibung für eine Standard-Schacheröffnung. Dieser Zug ist sicherlich nicht schlecht, aber vielleicht so einfallsreich wie Kaffee zum Frühstück. Wenn einem nichts anderes einfällt, beginnt man die Partie mit E2-E4. Manuel Göttsching, Krautrockurgestein von Ash-Ra Tempel, hat 1981 ein Stück Musik aufgenommen, welches eben diesen Namen trägt. Nach dem Motto: Eigentlich fällt einem [...]

Postrock aus der Kammer

Eben ist mir eine CD der Band Kammer wieder in die Hände gefallen. Die Jungs haben vor ein paar Monaten im Panam gespielt und ich war hellauf begeistert, dass derart toller Postrock aus Leipzig kommen kann. Ohne anderen Kandidaten auf diesen Titel auf die Füße treten zu wollen: Kammer sind die beste deutsche Postrockband, die [...]

Melt.

Sag alles ab. Zu laut. Unschöne omnipräsente Bassgewitter. Sehnsucht nach einem HiFi-Festival. Autechre sind irre (gut). Super See. Tocotronic sind eine große und wichtige Band. Schüttel die Grütze aus der Mütze. Sehnsucht nach Ruhe. Wildfrucht-Smoothies sind großartig und wohltuend. Sekthändler versuchen wiederholt zu mogeln. Strobo ist nur in geringen Mengen ok. Sonst tolles Licht. Beste [...]

This is it.

Gestern hat Stanley Brinks (faka André Herman Düne) im West Germany (Berlin, Kreuzberg) gespielt. Eigentlicht hat er singenderweise erzählt. In der Überfülle der Geschichten, die man tagtäglich um die Ohren gedroschen bekommt, ein unschätzbarer Fund. Der kleine aber unheimlich wichtige Schritt von der Beobachtung zur Geschichte, die aus dem Chaos erst Sinn machen kann ist [...]

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: